Psychotherapie

Was ist Systemische Therapie, was verstehe ich unter Psychotherapie?

Als Systemische (Familien)Therapie wird ein therapeutisches Verfahren bezeichnet, das den Menschen sowohl in seiner Individualität als auch in seinen aktuellen Bezugssystemen (Familie, Partnerschaft, Peergroup, Arbeitsplatz, etc) wahrnimmt. Gelingt es dem Menschen, Unterschiede im Denken, Fühlen und Handeln zu erzeugen, so lassen sich wiederum Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden und aber auch Veränderungen im persönlichen Umfeld feststellen. 

Es sind jedoch immer die KlientInnen selbst die ExpertInnen für ihre Probleme und Lösungen. Neben Achtsamkeit für Ressourcen und Lösungsstrategien, sowie Interesse an der Person und deren Erzählungen ist die Wertschätzung des Menschen eine essentielle Komponente in der therapeutischen Begegnung. 

Als Traumatherapeutin verwende ich EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing) und IBT (Integrative Bewegte Traumatherapie) als Methoden, sowie natürlich auch das therapeutische Gespräch. 

 

Arbeitsschwerpunkte:

  • Angst- und Panikattacken
  • Belastungen
  • Beziehung - Partnerschaft - Ehe
  • Burnout
  • Depression
  • Frauenthemen
  • Gleichgeschlechtliche Lebensweisen
  • Outing, Coming out
  • Kinder und Jugendliche
  • Migration, Integration
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Stressbewältigung, Stressprävention 
  • Trauer
  • Trauma
  • Verlust

 

Arbeitsweise:

Bei einem gemeinsam vereinbarten Erstgespräch besteht sowohl für die KlientInnen als auch für mich die Möglichkeit des einander Kennenlernens und der Klärung des Auftrages - worum es in der Therapie gehen soll. Am Ende des Gespräches bespreche ich mit den KlientInnen meine Einschätzung zu Therapiedauer, Methode und Frequenz.

Jeder therapeutische Prozess richtet sich nach  individuellen Bedürfnissen. So können beispielsweise die Abstände zwischen den Sitzungen eine bis drei Wochen betragen, Einzel- oder Doppeleinheiten vereinbart werden und weitere Details zum Ablauf der Therapie geklärt werden.

Die Basis des therapeutischen Arbeitens ist das Gespräch. Dabei kann beispielsweise mit Aufstellungen, (Familien)Skulpturen, Bildern, zirkulären Fragen und Beobachtungsaufgaben gearbeitet werden. Hinzu kommt die Arbeit mit körperlichen Bewegungen im Gespräch, die Sprache des Körpers. Und je nach Wunsch beziehungsweise Einschätzung wird körperlichen Impulsen vermehrt Raum im therapeutischen Prozess gegeben, um Belastungen transformieren zu können.

Als Therapeutin bin ich meinen KlientInnen zu Verschwiegenheit, Anonymität, Allparteilichkeit (Neutralität) und Qualitätsgarantie durch eigene Reflexion und Supervision verpflichtet.

 

Methode:

  • Gespräch
  • Familienbrett
  • Skulptur, Aufstellung
  • Bewegung
  • EMDR   
  • IBT
  • Therapie auch in englischer und französischer Sprache
  • dolmetschgestützte Therapie 

 

Setting:

  • Einzelpersonen
  • Familien
  • Paare
  • Gruppen